Nach zahllosen geglotzten Polit-Talk-Shows und gelesenen Hintergrund-Artikel muss auch mal Schluss sein mit passiver Kontemplation. „Wer schweigt, wird nicht gehört“ und „Dialog ist besser als Monolog“.

Also stürze ich mich leicht euphorisiert und mit der jugendlichen Naivität eines 37-jährigen in das Abenteuer Social Media Activism und haue ab sofort raus, was ich denke. Euch lade ich ein, mir Recht zu geben, zu widersprechen oder einfach eigene Gedanken zu posten.


Wie es so weit kommen konnte:

Moderat konservatives Elternhaus. Wohlbehütete Kindheit in der hessischen Provinz. Gymnasium. In den 90ern bei einer Schulveranstaltung von Guido Westerwelle politisch neoliberalisiert. VWL-Studium im Mannheim (angefangen). Politikstudium in Köln (angefangen). Deutliche Risse im Weltbild dank rheinländischem Frohsinn, kölscher Weltoffenheit und Karneval. Philosophiestudium in Aachen (abgeschlossen). Bald politisch heimatlos irgendwo zwischen Mitte und Links. Tolle Frau. Toller Sohn. Job als Medienanalyst. Angesichts der Flüchtlingskrise wachgerüttelt, endlich selbst was zu tun und nicht mehr nur zuhörend und sinnierend im stillen Kämmerlein zu sitzen. Von bloggender Schwägerin inspiriert. Blogger.